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Fluoride

Fluoride sind Salze, die in der Natur in geringen Konzentrationen vorkommen. Sie sind im Trinkwasser enthalten, aber auch im Tee, in Meeresfischen und Vollkornerzeugnissen. Im Körper finden sich Fluoride in den Knochen und Zähnen. In definierten Mengen können sie nachweislich die Zahnstruktur verbessern und somit die Entstehung von Karies verhindern. Fluoride können aber auch den Stoffwechsel der Bakterien im Zahnbelag hemmen und die Wiedereinlagerung von Mineralien bei beginnenden kariösen Läsionen fördern, sozusagen „Initialkaries“ reparieren. Fluoride können systemisch (mit der Nahrung) oder lokal angewendet werden. Experten empfehlen den Gebrauch von fluoridiertem Speisesalz bei der Vorbereitung von Mahlzeiten (häufig in Kombination mit Jod). Die Zähne sollten zusätzlich mit fluoridierter Zahnpasta geputzt werden (Siehe Rubrik „Mundhygiene“). Andere Fluoridierungsmöglichkeiten stellen Fluoridlacke, -lösungen, -tabletten und -gelées dar. Diese sollten aber bitte nur nach zahnärztlicher Anweisung und unter entsprechender Beobachtung angewendet werden (4).

Es zirkulieren seit einiger Zeit z. T. sehr unseriöse Presseberichte, die die Effektivität von Fluoriden bei der Kariesprävention anzweifeln und die Bevölkerung dazu ermutigen, fluoridfreie Zahnpflegeprodukte zu verwenden. Es wird behauptet, dass Fluoride auch in den geringen, in Zahnpasta vorkommenden Konzentrationen, toxisch für die Patienten wären. Dabei gilt aber, dass bei normalem Verzehr von fluoridiertem Speisesalz und bei einer adäquaten Benutzung von altersentsprechenden Mengen fluoridierter Zahnpasta keine überhöhte Fluoridaufnahme möglich ist. Lassen Sie sich nicht täuschen und vertrauen Sie nur wissenschaftlich basierten Meldungen von offiziellen Stellen (5)!

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